Wir haben ein ziemlich cooles Wochenende verbracht. Zusammen mit insgesamt 98 Hunden aller Größen, Rassen und Alters und ihren 35 mitgebrachten Meuteführern, verbrachten wir ein sehr entspanntes Campingwochenende mit Gedanken- und Erfahrungsaustauch, Klönen und Schnacken am Lagerfeuer, mitgebrachtem Essen auf einem riesigen, nahezu dackelsicher abgekofferten Gelände, mit hunderten Kaninchen, die sich förmlich anboten gesucht und verfolgt zu werden.

Nun, Danuta hatte ihren Spurlaut ziemlich schnell für sich entdeckt, was sich auch als äußert nützlich herausstellte, als sie im Laufe des Wochenendes das einzige Loch im Zaun fand, durch welches sie mit ihrer Mutter Biggi die Kaninchen verfolgte. So konnte ich sie wenigstens zügig orten und an den ursprünglichen Ort zurück verfrachten. Ein künstlich angelegter Trümmerhaufen bot darüber hinaus hervorragende Gelegenheit, sich in Geschicklichkeit als Trümmersuchhund zu üben und auch da wurde gerne das kleinste Loch erkundet und hinein gekrochen.

 

Das schönste an diesem Treffen war allerdings das super entspannte miteinander Umgehen der Meuteführer und ihrer Hunde mit- und untereinander. Ein über die Maßen hervorragendes Beispiel professioneller Hundearbeit und -führung. Und die Dackel haben sich extrem entspannt gezeigt. Soll noch mal gesagt werden, Dackel seien nicht zu erziehen und zu führen. Sie haben die Nummer sehr cool gemeistert und sich recht unauffällig verhalten – von der Sicherung des eigenen Zeltes einmal abgesehen. Das aber ist ja auch eigenes Territorium. Und wenn Herrchen ein Mittagsschläfchen hält, dann will er auch nicht gestört werden.

Meinen herzlichen Dank gilt den Meuteführern und den Initiatoren des Treffens. Es war einfach großartig.

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