Unsere Lütten an und in der Isar und Inn, auf der Zugspitze im Wettersteingebirge, dem Karwendel und  Kaisergebirge bei unserem diesjährigen Bergwanderurlaub in Tirol. Zehn Tage stramme Wanderung auf bis zu rd. 1800 Metern machen auch den stärksten Dackel zum frommen Lamm. Sie haben sich vorzüglich erholt und vorbildlich benommen, so dass sie auch im Gondellift zur Zugspitze und bei der Städteerkundung in Innsbruck zum Highlight der Fotografie der Touristen wurden.

Mit Blasen an den Pfoten haben wir gerechnet und vorsorglich Pfotenschuhe mit eingepackt, von denen auch reichlich Gebrauch gemacht wurde. Die Schottersteinwege sind nicht immer für die großstädtischen Ballen geeignet gewesen. Eine kurze Tierarztbehandlung wurde dann auch noch fällig, nachdem unser Baba sich dem Bärenklau anvertraute und am nächsten Morgen mit Verbrennungen an Nase und Ohren wieder aufwachte. Aber auch das haben wir rasch in den Griff bekommen, so dass den weiteren Wanderungen nichts im Wege stand.

Für den Weg auf die Zugspitze nahmen wir den bequemen Weg mit der Zahnradbahn und der Gondel. Wir wählten den langsamen Weg, damit der Druckausgleich der Ohren mäßiger vonstatten lief, als wenn wir ausschließlich die Gondel genommen hätten. Oben angekommen konnten wir neben dem grandiosen Ausblick von bis zu 22km auch Gletscherzungen und Schneereste ausgiebig bei 5 Grad Celsius erobern.

Natürlich waren alle wieder glücklich in ihren eigenen Betten zu schlafen und gegen das Zelt einzutauschen. Doch auch hier zeigten sie sich routiniert im Umgang mit der Campingathmosphäre und der Tatsache, für ein paar Tage unter freiem Himmel zu übernachten.

 

Werbeanzeigen