Ich kenne keine sozialere Hündin als Biggi. Jedes Stück Extrafutter, Leckereien, Knabbereien wird kilometerweit vorsichtig durch die Gegend apportiert nur zu dem einzigen Zweck, es zuhause den Welpen vorzulegen, die es ihr dann abnehmen und sich bedienen können. Auch wenn es nicht ihre eigenen Welpen sind sondern, wie in diesem Fall, ihre Enkel.

Der Preis, den die fürsorgliche Matriarchin fordert, ist absolute Gehorsamkeit, nach ihren Maßstäben. Das kann dann schon mal dazu führen, dass sich alle um sie herum scharen dürfen, es darf sich aber keiner ungefragt bewegen. Wer zuckt, kriegt eins hinter die Löffel, wenn er nach einem tiefen Grollen nicht ohnehin schon in Ehrfurcht erstarrt. Dafür wird dann soziale Fellpflege betrieben und die Ohren blank geschleckt. Und wer den vorgelegten Leckerbissen einmal aus den Augen lässt, der bekommt ihn dann auch nicht wieder.

Meine Biggi.