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Kurzhaarteckel von der Rautmannshöhe

Der moderne Dackel | eingetragen im DTK 1888 e.V.

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Reisen

Von einer Exkursion ins Wolfsgebiet

Es naht der Frühling, die Ranzzeit ist wohl im vollen Gange und wir verbrachten den Frühlingsanfang bei Nieselregen auf einer Vortragsveranstaltung des NABU über das Thema Mensch-Hund-Wolf mit anschließender Führung durch das Wolfsgebiet Nuthe-Urstromtal. Themen wie Herkunft und Wanderung der Wölfe in Deutschland, Populationsgrößen, Einfluß auf Wild- und Nutztiere, Ernährungsweisen und Rudelgefüge wurden anschaulich dargestellt. Es wurde aber auch nicht außer acht gelassen, welcher Schaden in welcher Größenordnung von der Wiederbesiedelung der Wölfe an den Nutztieren hervorgeht, was für Präventionsmaßnahmen ergriffen wurden oder welche Möglichkeiten zur Schadensprävention zur Verfügung stehen. Auch konnten persönliche Anliegen in Bezug auf eine höchst unwahrscheinliche Wolfsbegegnung erörtert werden. 

Isegrims Trittsiegel

Bei der sich anschließenden, zweistündigen Exkursion konnten neben Rotwildschnitthaar und Losungen auch tatsächlich das eine oder andere, brauchbare Trittsiegel gefunden werden. Das allermeiste war aber offensichtlich vom Regen bereits ausgewaschen oder durch Besucher des Naturschutzgeländes nicht mehr eindeutig zu identifizieren.

Alles in allem war es ein sehr gelungener Start in den Frühling und die Dackel, die den Vortrag fast vollständig verschliefen, hatten ausgiebig Gelegenheit die verschiedenen Fährten, wie Wildschwein, Rot-und Rehwild als auch Dachs, Fuchs, Wildgans und natürlich Wolf zu lesen.

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Wanderurlaub

 Unsere Lütten an und in der Isar und Inn, auf der Zugspitze im Wettersteingebirge, dem Karwendel und  Kaisergebirge bei unserem diesjährigen Bergwanderurlaub in Tirol. Zehn Tage stramme Wanderung auf bis zu rd. 1800 Metern machen auch den stärksten Dackel zum frommen Lamm. Sie haben sich vorzüglich erholt und vorbildlich benommen, so dass sie auch im Gondellift zur Zugspitze und bei der Städteerkundung in Innsbruck zum Highlight der Fotografie der Touristen wurden.

Mit Blasen an den Pfoten haben wir gerechnet und vorsorglich Pfotenschuhe mit eingepackt, von denen auch reichlich Gebrauch gemacht wurde. Die Schottersteinwege sind nicht immer für die großstädtischen Ballen geeignet gewesen. Eine kurze Tierarztbehandlung wurde dann auch noch fällig, nachdem unser Baba sich dem Bärenklau anvertraute und am nächsten Morgen mit Verbrennungen an Nase und Ohren wieder aufwachte. Aber auch das haben wir rasch in den Griff bekommen, so dass den weiteren Wanderungen nichts im Wege stand.

Für den Weg auf die Zugspitze nahmen wir den bequemen Weg mit der Zahnradbahn und der Gondel. Wir wählten den langsamen Weg, damit der Druckausgleich der Ohren mäßiger vonstatten lief, als wenn wir ausschließlich die Gondel genommen hätten. Oben angekommen konnten wir neben dem grandiosen Ausblick von bis zu 22km auch Gletscherzungen und Schneereste ausgiebig bei 5 Grad Celsius erobern.

Natürlich waren alle wieder glücklich in ihren eigenen Betten zu schlafen und gegen das Zelt einzutauschen. Doch auch hier zeigten sie sich routiniert im Umgang mit der Campingathmosphäre und der Tatsache, für ein paar Tage unter freiem Himmel zu übernachten.

 

 

Beim Meuteführertreffen

Wir haben ein fantastisches Campingwochenende unter Freunden und professionellen Dogwalkern mit insgesamt 91 vierbeinigen Begleitern verbracht. 60 Stunden Freilauf, Tag und Nacht, Gedanken- und Erfahrungsaustausch und einfach mal eine riesiege Meute in Sachen Kommunikation und Management beobachten und lenken lernen mit einer gehörigen Portion Spaß.

Sächsische Schweiz

Wir haben einen kleinen Tagesausflug gemacht. In die Sächsische Schweiz. Wir erklommen die Bastei und mogelten uns durch hunderten von Besuchern hindurch und wanderten auf den Gamrig. Dort ging es steile Stufen und Leitern hinauf und natürlich auch wieder hinab, aber wir sind solcherlei Unwegsamkeiten geübt und haben da so unsere Tricks und Kniffe, alle vier wohlbehalten hinauf und wieder hinunter zu bugsieren. Jedenfalls hatten wir uns dann unser „Gipfelpicknick“ redlich verdient.

 

Watturlaub

Ein paar Tage Erholung, frische Luft: entschleunigen. In diesem Jahr wollten wir allerdings keine so weite Reise wie in den vergangenen Jahren unternehmen und unsere Wahl fiel daher auf die Nordsee, genauer gesagt den Ort Upleward in der Gemeinde Krummhörn an der ostfriesischen Küste und Emsmündung, vis a vis den Niederlanden. Unweit des Deiches mieteten wir uns ein Appartement im Uplewarder Grashaus, von wo wir unsere Tagestouren starteten. Wir besuchten Norden und Norddeich, den dortigen Strand nebst Promenade, die Seehundstation, machten ausgiebige Fahrradtouren in der näheren Umgebung und joggten fast täglich einige Kilometer um auch der eigenen körperlichen Verfassung einen Tribut zu zollen. Eine Wattwanderung gab den geschundenen Füßen und Pfoten das nötige Balsam zurück. Das ostfriesische Highlight, das Schlickschlittenrennen in der Wattarena am Deich nebst Wattfußball und Aalstichrennen, versäumten wir natürlich auch nicht.

 

 

 

 

 

 

Insgesamt ein paar sehr erholsame Tage für uns und unsere Dackel und mit bestem Wetter wurden wir darüber hinaus auch noch verwöhnt.

Meuteführertreffen

Wir haben ein ziemlich cooles Wochenende verbracht. Zusammen mit insgesamt 98 Hunden aller Größen, Rassen und Alters und ihren 35 mitgebrachten Meuteführern, verbrachten wir ein sehr entspanntes Campingwochenende mit Gedanken- und Erfahrungsaustauch, Klönen und Schnacken am Lagerfeuer, mitgebrachtem Essen auf einem riesigen, nahezu dackelsicher abgekofferten Gelände, mit hunderten Kaninchen, die sich förmlich anboten gesucht und verfolgt zu werden.

Nun, Danuta hatte ihren Spurlaut ziemlich schnell für sich entdeckt, was sich auch als äußert nützlich herausstellte, als sie im Laufe des Wochenendes das einzige Loch im Zaun fand, durch welches sie mit ihrer Mutter Biggi die Kaninchen verfolgte. So konnte ich sie wenigstens zügig orten und an den ursprünglichen Ort zurück verfrachten. Ein künstlich angelegter Trümmerhaufen bot darüber hinaus hervorragende Gelegenheit, sich in Geschicklichkeit als Trümmersuchhund zu üben und auch da wurde gerne das kleinste Loch erkundet und hinein gekrochen.

 

Das schönste an diesem Treffen war allerdings das super entspannte miteinander Umgehen der Meuteführer und ihrer Hunde mit- und untereinander. Ein über die Maßen hervorragendes Beispiel professioneller Hundearbeit und -führung. Und die Dackel haben sich extrem entspannt gezeigt. Soll noch mal gesagt werden, Dackel seien nicht zu erziehen und zu führen. Sie haben die Nummer sehr cool gemeistert und sich recht unauffällig verhalten – von der Sicherung des eigenen Zeltes einmal abgesehen. Das aber ist ja auch eigenes Territorium. Und wenn Herrchen ein Mittagsschläfchen hält, dann will er auch nicht gestört werden.

Meinen herzlichen Dank gilt den Meuteführern und den Initiatoren des Treffens. Es war einfach großartig.

Osterpilgern

Von Linum über den Jakobsweg, Ruppiner Landrundweg und Europäischen Fernwanderweg E10 nach Wustrau durch das Rhinluch zurück nach Linum. 30 km Querfeldein, sechseinhalb Stunden marschieren, drei Pausen. Und unsere Lütten liefen und liefen und liefen. Zwischendurch nahmen sie ein erfrischendes Bad im Rhin-Fluss, kabberten von meiner Klappstulle oder buddelten in der brandenburgischen Streusandbüchse. Man wundert sich, das die Beine nicht kürzer gelaufen sind.

Es war anstrendend, aber extrem angenehm – unsere diesjährige Osterpilgertour.

Four good reasons

to come back home soon. Miss you much already.

Ausflug ins Wildgehege

Mit unseren beiden Lütten „Dodo“ und „Nutel“ und der gesamten Teckelage waren wir heute im Wildgehege Glauer Tal des Naturparks Nuthe-Nieplitz unterwegs. Leinengang üben, Ausdauer trainieren und nebenbei, wenn es sich dann gezeigt hätte, ein wenig freilaufendes Wild beobachten. Aber das zeigte sich heute eher von seiner sehr scheuen Seite und ward nicht zu sehen. Dilara, Biggi und Baba konnten sie jedoch in unmittelbarer Nähe riechen.

Ein schöner Samstagsnachmittag war es dennoch und „Dolce Vita“ und „Danuta Dina“ sind ziemlich k.o. von den Eindrücken, die sie haben sammeln können, Pferdeäpfel eingeschlossen.

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