Vor dem Einzug

Folgendes sollte beim Einzug Ihres Welpen bereitstehen:

  • nahrhaftes, hochverdauliches Welpenfutter. Für die ersten Tage bis zur Umstellung idealerweise die Nahrung, die Sie von dem Züchter erhalten haben
  • standfeste, leicht zu reinigende Futter- und Wassernäpfe aus rostfreiem Stahl oder Kunststoff
  • ein Anhänger, auf dem der Name des Welpen sowie Ihr Name und Ihre Telefonnummer stehen; ein Halsband und eine ausreichend lange Nylon- oder Lederleine
  • eine Heim- und/oder Transportbox, die auch genügend Raum für Ihren ausgewachsenen Hund bietet.
  • Bürsten und/oder Kämme, ausgediente Frotteehandtücher, Mikrofasertücher.
  • sichere Kauspielzeuge, die das Zahnen erleichtern. Achten Sie darauf, dass Quietsch-Spielzeuge durch Herunterschlucken gefährlich sein können.
  • Papiertücher, Lappen und Essigessenz zum Reinigen und Desinfizieren.
  • Staubsauger, um Schmutz und Haare zu beseitigen.
  • Floh- und Zeckenabwehrmittel, die beim Tierarzt erhältlich sind (falls erforderlich). Bitte beachten Sie die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder greifen Sie auf Mittel auf natürlicher Basis, z.B. Kokosöl, zurück.
  • ein Körbchen, idealerweise aus nagefestem Kunststoff.

Die neue Welt

Bringen Sie zerbrechliche Gegenstände außer Reichweite.
Verhindern Sie den Zugang zu Stromkabeln, indem Sie sie verstecken oder bedecken oder durch abschaltbare Verteilerdosen vom Stromkreislauf abtrennen – sichern Sie Steckdosen mit Kindersicherungen.
Verstauen Sie Putzmittel und andere Chemikalien hundesicher.
Bringen Sie für Hunde gefährliche Pflanzen außer Reichweite.
Folgende Lebensmittel sind unbedingt als gefährlich anzusehen und können Vergiftungen hervorrufen:

  • Weintrauben und Rosinen
  • Schokolade
  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Avocado
  • Kakao
  • Nikotin
  • Obstkerne
  • Rohes Schweinefleisch
  • Rohe Kartoffeln

Achten Sie darauf, dass in der Garage Motoröle und andere Chemikalien, besonders Frostschutzmittel, sicher verstaut sind. Beseitigen Sie unbedingt Reste, die für den Welpen leicht zugänglich sind – auch die am Boden.
Sichern Sie Ihren Swimmingpool und/oder Ihren Gartenteich durch eine stabile Umzäunung oder Abdeckung.
Für einen unbeaufsichtigten Moment tragen Sie durch ein Welpengitter Sorge dafür, dass Ihr Welpe im Garten sicher aufgehoben ist.
Halten Sie die Telefonnummer (Notrufnummer) Ihres Tierarztes / des tierärztlichen Bereitschafts- und Notdienstes stets bereit

Erste Schritte

Seien Sie mit Ihrem Welpen geduldig. Ständige Beaufsichtigung und sanfte Berührungen sind wichtig. Die Art des Umgangs mit Ihrem Welpen wirkt sich entscheidend auf seine Sozialisierung aus.

Lassen Sie keinen Welpen bei sich zu Hause einziehen, wenn Sie Urlaub haben. Sonst können Sie ihn nicht an einen regulären Tagesablauf gewöhnen.

Rufen Sie Ihren Welpen von Anbeginn an bei seinem Namen und loben Sie ihn ausgiebig, wenn er auf Sie zukommt.
Nehmen Sie am Welpenunterricht zur frühen Sozialisierung an einer Hundeschule in Ihrer Nähe teil.
Beaufsichtigen Sie Ihren Welpen ständig und beschäftigen Sie sich regelmäßig mit ihm. In der Regel wird ein 9 Wochen alter Welpe nach maximal einer Stunde Spiel- und Erlebniszeit einige Stunden schlafen.

Achten Sie auf Anzeichen (Herumschnüffeln, im Kreis drehen), die auf dringende Bedürfnisse hinweisen. Bringen Sie den Hund dann sofort ins Freie. Ein junger Welpe hat keine Kontrolle über seine Blase. Daher sollte er spätestens fünf Minuten nach dem Fressen, Trinken, Schlafen oder Spielen an den für diese Bedürfnisse ausgesuchten Platz gebracht werden. Möglicherweise muss er nachts alle drei Stunden hinaus, dieses sollten Sie jedoch zunächst beobachten und dann entscheiden, in welchem Rhythmus Ihr Welpe sich meldet. Schläft Ihr Welpe in einer Hundebox, so wird er sich selbständig melden, da der Schlafplatz in der Regel nicht beschmutzt wird.

Missgeschicke sollten nicht bestraft werden. Drücken Sie niemals seine Nase in Urin oder Kot und schimpfen Sie auch nicht. Er würde das nicht verstehen und sich vielleicht angewöhnen, sein Geschäft nur zu verrichten, wenn Sie nicht zu sehen sind. Loben Sie Ihren Hund jedes Mal, wenn er draußen, an der dafür vorgesehenen Stelle, sein Geschäft verrichtet.

Seien Sie von Anfang an flexibel in der Art und Weise, wie Ihr Lob ausgerichtet ist. Von hoher, freudiger Stimmlage, über ausgiebige Streicheleinheiten bis hin zum Klicker oder Leckerli, das Sie von der täglichen Futterration abziehen, bestimmen Sie, wie Sie Ihren Welpen loben.

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