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Kurzhaarteckel von der Rautmannshöhe

Der moderne Dackel | eingetragen im DTK 1888 e.V.

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BARF

An der Theke

Wir hatten bestellt: telefonisch.

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Frische Beute

Frische Beute: heute Kaninchen. Biggi legte es ihnen vor, anstatt es selbst zu verschlingen, wie es sonst so ihre Art ist. Ich finde das ja äußerst fürsorglich – und die Lütten haben sich drum gerissen.

Reh und Schuss

Wahrscheinlich einer der letzten, wenigen sonnigen Tage im November, den wir noch versuchten mit allerlei Erlebnissen zu spicken. Unsere acht Lütten haben wir hierzu heute allesamt mit Großmutter, Mutter und Onkel ins Auto gehievt und sind raus in die Natur gefahren. Rehläufe und andere Utensilien zur Schussfestigkeitsübung eingepackt und los ging es. Erwartungsgemäß wurde auf der Hinfahrt laut geplappert und das Unbehagen über die neue Form des Transports zum Ausdruck gebracht. Aber auch das muss gelernt werden und schließlich haben sich am Ende alle dem Schicksal gefügt und ließen sich anstandslos am Ankunftsort neugierig nieder. Rauhreif war noch auf den Wiesen und diese Maulwurfshügel mussten dringend erkundet werden.

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Der Spaß wurde gekrönt durch die mitgebrachten Rehläufe, über die sie sich sogleich hermachten, auch wenn es Onkel Baba nicht behagte, dass seine Belohnung heute dem Jungvolk überlassen werden musste. Er hatte mit Biggi später noch viel Spaß bei unseren Begleit- und Suchübungen.

Ganz nebenbei fielen dann auch noch die Schreckschüsse, doch das interessierte allesamt herzlich wenig. Wiederholungen dieser Art konnten keinen von seinen Spielereien abhalten, also ist die Crew in dieser Hinsicht wohl schon mal fest im Sattel.

Nach ca. einer Stunde Herumtobens und -tollens verzogen sie sich, einer nach dem anderen, in die bereitgestellte Box und krochen näher aneinander, sich gegenseitig zu wärmen. Kühl war es mit 2 Grad über Null ja nun wirklich. Also frischten Biggi und Baba einige Übungen mal wieder auf und kamen so dann doch noch zur Belohnung an ihre Rehläufe heran.

Die Rückfahrt verging dann schlafend wie im Flug und keiner hatte mehr Laune, seinen Unmut über den holprigen Pflastersteinweg kundzutun. Es wurde als gegeben hingenommen. Wir bleiben dran und werden die Übungen wiederholen.

Erkundungstouren

Mit dem 25. Tag ist unsere Achtermannschaft schon flott auf den Füßen. Immer mehr erkunden sie ihre Gegend, machen sich auf, die Umgebung zu erobern. Breiige Kraftnahrung gibt ihnen genug Energie, doch nach zehn Minuten fallen sie ins Traumland. Soviel neue Erfahrungen müssen ja schließlich auch verarbeitet werden.

Biggi hegt und pflegt sie unterdessen weiterhin ganz bezaubernd, weiß sich aber durchaus zurück zu ziehen. Sie findet es nicht mehr so unangenehm, dass ihr Bruder Baba und ihre Mutter Dilara mal gucken und sich mehr und mehr in der Nähe ihrer Zöglinge aufhalten. Da sie von Anfang an nicht getrennt gehalten wurde, konnten sie untereinander auf ihre eigene Weise die Regeln bestimmen.

In den kommenden Tagen wird sie die Lütten zum Spielen sicher zur Oma schicken. Der Welpenzirkus wird dann wieder aufgebaut werden, dem wachsenden Bewegungsdrang mehr Raum verschaffen und nach und nach wird die gesamte Wohnung in Beschlag genommen. Wir freuen uns auf das Gewusel.

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