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Kurzhaarteckel von der Rautmannshöhe

Der moderne Dackel | eingetragen im DTK 1888 e.V.

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Campen

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Paradise

Harz und herzlich

Und weil es so schön war, haben wir den Rucksack gleich wieder gepackt. Allerdings verschlug es uns an diesem Wochenende weniger weit und hoch, dafür in Begleitung eines Dutzend guter Freunde, allesamt Dogwalker aus den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands. Wir trafen uns zum Campen, Wandern und Gedankenaustausch am Lagerfeuer mit Stockbrot und Marshmellows.

Über leichte Anstiege und guten Wanderwegen ging es zur Teufelsmauer vorbei an den Drei Zinnen oder auch dem Hamburger Wappen genannt, durch Wälder und Wiesen bei sowohl Sonne als auch einem heftigen Regenschauer. Davon lassen wir uns aber nicht beeindrucken. Wozu gibt es wetterfeste Kleidung. Hinzu kommt, dass bei Regen weit weniger Wanderer unterwegs sind und sich die Landschaft in ein die Seele streichelndes Licht taucht.

Am Sonntag reisten wir planmäßig ab. Den Zeitpunkt der Abreise bestimmten die Dackel, die deutlich zu verstehen gaben, abreisebereit zu sein.

Beim Meuteführertreffen

Wir haben ein fantastisches Campingwochenende unter Freunden und professionellen Dogwalkern mit insgesamt 91 vierbeinigen Begleitern verbracht. 60 Stunden Freilauf, Tag und Nacht, Gedanken- und Erfahrungsaustausch und einfach mal eine riesiege Meute in Sachen Kommunikation und Management beobachten und lenken lernen mit einer gehörigen Portion Spaß.

Ein Stück Jakobsweg

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Eine Woche Urlaub sollte genügen, um Freunde im benachbarten Brandenburg besuchen zu können. Nun kann man sich dazu zwar auch ins Auto setzen, doch Urlaub ist ja schließlich auch dazu da, unbekannte Pfade zu begehen. Und so machte ich mich mit unserer Troika auf den Weg, 60 km weit immer östlich, immer auf dem Jakobsweg zu wandern, über 20 Kilo Gepäck und die Ungewissheit, was uns wo erwarten wird und wo wir nächtigen werden.

In Erkner gestartet rasteten wir nach 15 Kilometer in Mönchwinkel, direkt an der Spree gelegen. Hier konnte ich unser Zelt aufbauen, alles verstauen und erschöpft mit den Dackeln die Nacht verbringen. Abgesehen von schmerzenden Schultern und Füßen, waren wir ohne Blessuren angekommen. Der Weg führte uns am kommenden Morgen bereits zu früher Stunde weiter durch den Wald in Richtung Fürstenwalde, wo wir zunächst nach einer Unterkunft in der örtlichen Touristeninformation anfragten. Der vielen Radwanderer wegen war dieses jedoch mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Doch schließlich fanden wir in Berkenbrück eine Privatunterkunft. Dazu mussten wir jedoch noch einmal weitere sechs, sieben Kilometer strammen Marsches durch den Forst, denn eine herannahende Gewitterfront drohte sich über uns zu entladen. Im Nieselregen kamen wir dann aber glücklicherweise noch recht trockenen Fußes an.

Der kommende Morgen startete bereits mit einem üppigen Frühstück, einer stärkenden Wegzehrung und weiteren 30 Kilomentern, die vor uns lagen. Über Jacobsdorf den Wolfsfährten gefolgt, nach Pillgram und Lichtenberg waren wir in Richtung Markendorf abgezweigt und verließen den Jakobsweg auf dem Weg zu unseren Freunden.

Dort angekommen brauchten wir dann aber doch alle erst einmal ein paar Tage, die Blasen an den Füßen, die Schürfwunden am Rücken und die vom Gewicht geplagten Schultern zu pflegen. Doch alles in allem hat die 3-Tages-Wanderung viel Spaß gemacht, mich reich an Erfahrungen beschenkt und war sie ein sehr gutes Training für kommende Touren.

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