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Kurzhaarteckel von der Rautmannshöhe

Der moderne Dackel | eingetragen im DTK 1888 e.V.

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Camping

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Wanderurlaub

 Unsere Lütten an und in der Isar und Inn, auf der Zugspitze im Wettersteingebirge, dem Karwendel und  Kaisergebirge bei unserem diesjährigen Bergwanderurlaub in Tirol. Zehn Tage stramme Wanderung auf bis zu rd. 1800 Metern machen auch den stärksten Dackel zum frommen Lamm. Sie haben sich vorzüglich erholt und vorbildlich benommen, so dass sie auch im Gondellift zur Zugspitze und bei der Städteerkundung in Innsbruck zum Highlight der Fotografie der Touristen wurden.

Mit Blasen an den Pfoten haben wir gerechnet und vorsorglich Pfotenschuhe mit eingepackt, von denen auch reichlich Gebrauch gemacht wurde. Die Schottersteinwege sind nicht immer für die großstädtischen Ballen geeignet gewesen. Eine kurze Tierarztbehandlung wurde dann auch noch fällig, nachdem unser Baba sich dem Bärenklau anvertraute und am nächsten Morgen mit Verbrennungen an Nase und Ohren wieder aufwachte. Aber auch das haben wir rasch in den Griff bekommen, so dass den weiteren Wanderungen nichts im Wege stand.

Für den Weg auf die Zugspitze nahmen wir den bequemen Weg mit der Zahnradbahn und der Gondel. Wir wählten den langsamen Weg, damit der Druckausgleich der Ohren mäßiger vonstatten lief, als wenn wir ausschließlich die Gondel genommen hätten. Oben angekommen konnten wir neben dem grandiosen Ausblick von bis zu 22km auch Gletscherzungen und Schneereste ausgiebig bei 5 Grad Celsius erobern.

Natürlich waren alle wieder glücklich in ihren eigenen Betten zu schlafen und gegen das Zelt einzutauschen. Doch auch hier zeigten sie sich routiniert im Umgang mit der Campingathmosphäre und der Tatsache, für ein paar Tage unter freiem Himmel zu übernachten.

 

 

Meuteführertreffen

Wir haben ein ziemlich cooles Wochenende verbracht. Zusammen mit insgesamt 98 Hunden aller Größen, Rassen und Alters und ihren 35 mitgebrachten Meuteführern, verbrachten wir ein sehr entspanntes Campingwochenende mit Gedanken- und Erfahrungsaustauch, Klönen und Schnacken am Lagerfeuer, mitgebrachtem Essen auf einem riesigen, nahezu dackelsicher abgekofferten Gelände, mit hunderten Kaninchen, die sich förmlich anboten gesucht und verfolgt zu werden.

Nun, Danuta hatte ihren Spurlaut ziemlich schnell für sich entdeckt, was sich auch als äußert nützlich herausstellte, als sie im Laufe des Wochenendes das einzige Loch im Zaun fand, durch welches sie mit ihrer Mutter Biggi die Kaninchen verfolgte. So konnte ich sie wenigstens zügig orten und an den ursprünglichen Ort zurück verfrachten. Ein künstlich angelegter Trümmerhaufen bot darüber hinaus hervorragende Gelegenheit, sich in Geschicklichkeit als Trümmersuchhund zu üben und auch da wurde gerne das kleinste Loch erkundet und hinein gekrochen.

 

Das schönste an diesem Treffen war allerdings das super entspannte miteinander Umgehen der Meuteführer und ihrer Hunde mit- und untereinander. Ein über die Maßen hervorragendes Beispiel professioneller Hundearbeit und -führung. Und die Dackel haben sich extrem entspannt gezeigt. Soll noch mal gesagt werden, Dackel seien nicht zu erziehen und zu führen. Sie haben die Nummer sehr cool gemeistert und sich recht unauffällig verhalten – von der Sicherung des eigenen Zeltes einmal abgesehen. Das aber ist ja auch eigenes Territorium. Und wenn Herrchen ein Mittagsschläfchen hält, dann will er auch nicht gestört werden.

Meinen herzlichen Dank gilt den Meuteführern und den Initiatoren des Treffens. Es war einfach großartig.

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