Welpen sind keine Ware.

wuehltischwelpen-2Der Hinterhof-Hundehandel der unseriösen Art hat nur ein Ziel: Die Gewinnmaximierung. Dieser Handel hat sich in den letzten Jahren in Deutschland zu einem sehr lukrativen Geschäft entwickelt. Die „Vermehrung“ der Hunde ist denkbar einfach, die Nachfrage unwissender Tierhalter scheinbar grenzenlos und die Gewinnspannen der Händler riesig.

Die Folgen sind gravierend. Neben den massiven Mängeln, die bereits bei der Aufzucht und dem Transport der Welpen bestehen, entstehen auch Gefahren, die später von Hunden ausgehen, die nur eine unzulängliche Sozialisation durchlaufen haben und meist zu früh von Müttern und Geschwistern getrennt wurden. Darüber hinaus gelangen Infektionskrankheiten nach Deutschland, die es vorher hier nicht gab oder die als ausgerottet galten.

Die Arbeitsgemeinschaft Welpenhandel wurde 2011 mit dem Ziel gegründet, um in der breiten Öffentlichkeit als auch in der Politik auf das Problem des zunehmenden Welpenhandels aufmerksam und die drohenden Folgen bewusst machen. Der AG gehören führende Verbände und Experten aus dem Bereich Tierschutz, Zucht, Verhaltenskunde sowie Seuchenbekämpfung an. Mit ihrem Expertenwissen unterstützen die Arbeitsgemeinschaft außerdem Dr. Barbara Schöning, Fachtierärztin für Verhaltenskunde und Tierschutz, und Prof. Dr. Uwe Truyen vom Institut für Tierhygiene und Öffentliches Veterinärwesen in Leipzig.

Worauf muss ich beim Kauf eines Welpen achten?

So erkennen Sie unseriöse Welpenhändler und Welpenvermehrer: Zur Checkliste

Warum ein Teckel mit FCI/VDH/JGHV/DTK Papieren?
„Gut für den Teckel, gut für Sie“
11 wichtige Argumente für den VDH-Rassehund (Verband für das Deutsche Hundewesen)

  1. Den relevanten Unterschied zwischen vermeintlich „reinrassigen“ Teckeln zu verhandelbaren Preisen, oder einem Preis zwischen 650,- € und 1.300,- € erkennen Sie häufig erst nach dem Kauf in der „Ahnentafel“.
  2. Papiere sind nicht gleich Papiere, auch „Teckel“ werden oft mit irgendwelchen Ahnentafeln, ohne Anerkennung durch den VDH/FCI (Internationaler Dachverband) oder vom Deutschen Teckelklub 1888 e.V. und deren Anforderungen an die Qualität der Zucht und Zuchtstätte, angeboten.
  3. Die kontrollierte Zucht in VDH/FCI Rassehundvereinen, wie dem Deutschen Teckelklub 1888 e. V. ist aufwendig, diese Qualität hat ihren Preis. Meiden Sie vor allem „besorgte“ oder papierlose „Schnäppchen“.
  4. Augenuntersuchungen und Gentests, genetische Identitätsbestimmungen und Abstammungsnachweise, Zwinger- und Wurfabnahmen, Zuchtzulassungen usw. sind durch strenge VDH-/DTK-Zuchtordnungen, Auflagen und Gebühren geregelt. Solche Vorschriften finden Sie in der Regel nur innerhalb der dem VDH/der FCI angeschlossenen Rassehundvereinen.
  5. VDH-Papiere schließen die Herkunft aus kommerziellem Handel und Vermehrungszuchten aus, die selten rasse- und tierschutzgerechten Kontrollen unterliegen. Die Umgehung der Vorschriften hat nur wirtschaftliche Gründe, oder die vermeintlichen „Teckel“ können die Zuchtvoraussetzungen des Deutschen Teckelklub 1888 e. V., in Bezug auf Wesen und Gesundheit, zumeist nicht erfüllen.
  6. Auf nationalen und internationalen Zuchtschauen, unter der Schirmherrschaft der FCI und des VDH sind aus diesem Grund ausschließlich Teckel, mit VDH/FCI Papieren anerkannt.
  7. Auf Brauchbarkeitsprüfungen für die Jagd sind nur FCI/VDH/DTK/JGHV anerkannte Teckel zugelassen.
  8. Erklärte Zuchtziele sind gesunde und wesensfeste Hunde, aus optimaler Aufzucht und Haltung, mit ständigem Familienanschluss.
  9. Zuchtprogramme zur Vermeidung genetischer Defekte und die enge Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung fördern diese Zucht gesunder und sozialverträglicher Rassehunde.
  10. Allgemeine Sachkunde, Fortbildung und Öffentlichkeitsarbeit sind für spezialisierte VDH-Züchter so selbstverständlich, wie die Beratung und Betreuung, vor und nach dem Kauf.
  11. Informieren Sie sich deshalb vor dem Kauf über „Ihre“ Rasse und vergleichen Sie Züchter und Zuchtstätten. Achten Sie auf die Aussage „Züchter im VDH/FCI/Deutschen Teckelklub 1888 e.V.“.
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